Puerto de Mogán: Das Venedig Gran Canarias

Urlaubsziele — Von Tux Hotelier am 28. 12., 2011 um 15:19

Weltweit gibt es eine ganze Reihe von Orten, die sich als “kleines Venedig” bezeichnen. Sie alle verbindet zumeist das Vorhandensein von Kanälen in mehr oder weniger großer Anzahl. Auch auf Gran Canaria, der drittgrößten Insel der Kanaren gibt es einen solchen Ort.

Die Hafenstadt Puerto de Mogán

Die Rede ist von der kleinen Hafenstadt Puerto de Mogán im Süden Gran Canarias, einem beliebten Ziel von Touristen die nicht in der Hotelstadt rund um Maspalomas wohnen möchten, sondern das Besondere suchen. Wobei mittlerweile auch rund um Puerto de Mogán die großen Hotelanlagen wuchern. Der Ort entstand in den Jahren von 1983 bis 1988 nach einem Entwurf von Raphael Neville. Mit Venedig hat das Örtchen freilich ebenso wenig zu tun wie alle anderen klein-Venedigs dieser Erde, aber es gibt ein paar malerische Kanäle und einen zauberhaften kleinen Hafen.

Die Architektur und Kultur

Die niedrigen Häuser der Altstadt sind von kleinen Gassen durchzogen und auch die neuere Nachbarbebauung darf nicht höher als zwei Stockwerke werden, so dass das ursprüngliche Flair erhalten blieb. Ein Kuriosum ist ein kleiner Platz mit einer Statue eines Elías Hernández García. Dieser war wohl früher einmal Obstverkäufer an dieser Stelle und offenbar so beliebt, dass man ihm nach seinem Tode ein Denkmal setzte. Der Platz ist vor allem von den Einheimischen stark frequentiert.

Das maritime Flair

Der Hafen wurde damals künstlich angelegt, den meisten Platz beanspruchen mittlerweile die Yachten und eine kleine Reparaturwerft. Hier besteht die Möglichkeit, sein Boot selbst herzurichten, was für ein buntes Sammelsurium an Schiffen und Booten sorgt, die hier am und im Wasser liegen. Ein kleiner Fischereihafen ist ebenfalls vorhanden und es legen natürlich zahllose Fähren und Ausflugsboote von hier ab. Auch U-Boote gibt es für einstündige Ausflüge zur Unterwasserwelt Gran Canarias. Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten existieren natürlich zuhauf und ein kleiner Badestrand mit aufgeschüttetem feinen Sand ist auch vorhanden. Hier kann es zur Hochsaison aber schon mal sehr voll werden.

Die Nachbarstädte sind von hier aus entweder mit der Fähre oder mit dem Bus zu erreichen, die Verkehrsanbindung ist auf der ganzen Insel sehr gut.

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